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Freie - Software - Seite
Freesoftpage ist eine Web-Community, die Freeware und Open Source, also kostenlose u. getestete Software zum Download anbietet.
Was ist denn Freeware oder freie Software?
Für alle die sich über die Bedeutungen Freie Software, Open Source und Freeware nicht im klaren sind und weshalb man Sie verwenden sollte, hier direkt eine kleine Erklärung (Einführung).
Wodurch unterscheiden sich Freie Software, Open Source und Freeware?
Freie Software und Open Source sind gleichartige Begriffe und bedeuten beinahe das Gleiche.
Freeware ist eine reine Urhebersoftware. Dies bedeutet, dass die Software zur kostenlosen Nutzung zur Verfügung gestellt wird. Meistens wird vom Urheber (Autor) kommerzielle Nutzung untersagt. Freeware ist kein genau definierter, rechtsgültiger Begriff. Daher ist in jedem Einzelfall anhand der Lizenzbedingungen zu prüfen, welche konkreten Rechte der Urheber den Anwendern gewährt.
Freeware - Warum Programmierer ihre Software verschenken
Freeware ist vollwertige, weder zeitlich noch inhaltlich eingeschränkte Software, die Sie als privater Anwender kostenlos nutzen dürfen. Im Gegensatz zu Open-Source-Programmen steht Freeware unter dem Schutz des Copyrights. Üblicherweise wird Freeware ohne Quellcode angeboten. Wegen des urheberrechtlichen Schutzes darf an dieser Form der Software nichts verändert werden. Allerdings kann der Autor des Programms, anders als bei Kaufsoftware, für entstandene Schäden nicht haftbar gemacht werden. Es wird also keine Fehlerfreiheit des Programms garantiert. Technische Unterstützung kann ebenfalls nur in seltenen Fällen geleistet werden. Soll Freeware für kommerzielle Zwecke eingesetzt werden, kann es vorkommen, dass Softwareautoren eine Registriergebühr verlangen.
Welchen Nutzen hat Freeware für Programmierer?
1. Sie können den Bekanntheitsgrad Ihres Produktes ohne großen Kostenaufwand steigern.
2. Sie können selbst Ihren einfachen oder auch unwichtigen Programmen einen Nutzen geben, indem Sie deren Elemente anderen Usern zugänglich machen.
3. Sie können Ihre Freeware gezielt einsetzen, um Vorlieben von Nutzern zu testen.
Freie Software wird wie die Freeware dem Anwender kostenlos zur Verfügung gestellt. Hier sind die Gemeinsamkeiten jedoch auch schon fast erschöpft. Der Hauptunterschied besteht darin, dass die Freie Software in den meisten Fällen der GNU General Public License (GPL GNU) unterliegt.
Bei Freier Software hat der Nutzer die Freiheit, die Software für sich einzusetzen, zu kopieren, sie zu vertreiben, zu studieren, zu verändern und zu verbessern. Genauer gesagt, bezieht sich der Begriff »Freie Software« auf vier Arten von Freiheit, die der Benutzer der Software hat:
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Die Freiheit, das Programm für jeden Zweck zu benutzen.
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Die Freiheit, zu verstehen, wie das Programm funktioniert und wie man es für seine Ansprüche anpassen kann. Der Zugang zum Quellcode ist dafür Voraussetzung.
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Die Freiheit, Kopien weiterzuverbreiten, so dass man seinem Nächsten weiterhelfen kann
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Die Freiheit, das Programm zu verbessern und die Verbesserungen der Öffentlichkeit zur Verfügung zu stellen, damit die ganze Gemeinschaft davon profitieren kann. Der Zugang zum Quellcode ist dafür Voraussetzung.
Ein Programm ist Freie Software, wenn alle Nutzer diese Freiheiten haben. Somit hat man die Freiheit, Kopien weiter zu verbreiten, sei es mit oder ohne Veränderungen, gratis oder gegen Erhebung einer Gebühr für die Verbreitung, an jeden und überall. Frei zu sein in diesen Dingen bedeutet (abgesehen von anderen Punkten), dass man nicht nach Erlaubnis fragen oder dafür bezahlen muss.
Freie Software kann auch verkauft werden, muss also nicht unbedingt kostenlos sein. Natürlich kann jeder die erhaltene Software auch kopieren und weitergeben. (Eine etwaige Restriktion gegen diese Verfahrensweise ist mit dem Begriff der Freien Software nicht vereinbar.) So sind im Allgemeinen die Möglichkeiten zum Herunterladen über das Internet gratis. Für CD-ROMs werden oft nur geringe Beiträge verlangt. Selbst umfangreiche Distributionen mit Handbüchern werden im Vergleich zu unfreier Software sehr günstig verkauft.
Nur um es noch einmal zu betonen: das "frei" in Freier Software bedeutet "frei" wie in Freiheit und nicht "frei" wie in Freibier. Dass Freie Software fast immer kostenlos bedeutet, ist ein ausgesprochen netter Nebeneffekt, jedoch nicht der Hauptvorteil.
Aus welchem Grund sollte ich Freie Software nutzen?
Für diese Entscheidung kann es verschiedenste Gründe geben. Ich will einmal einige meiner Motivationen dazu anführen:
Auf vielen privaten Rechnern tummelt sich eine Menge illegal gecrackter Software. Das eine Programm ist vom Nachbarn "geliehen", das andere im Netz "gefunden"... Wenn man nicht erwischt wird, schön und gut. Aber falls es doch einmal dazu kommt (es reicht schon, dass ihr nur verpetzt werdet), dann kann man sich für längere Zeit von seinem Rechner verabschieden (wird als Beweismittel eingezogen). Nicht genug damit... die ersten Lizenzgebühren klingeln schon an der Haustür und das kann richtig ins Geld gehen. 10.000 Euro sind da keine Seltenheit.
Man kann einfach ruhiger schlafen, wenn man legale Software auf dem Rechner hat. Sehr viele Leute besitzen bereits eine Windows-Lizenz, die sie beim Rechner-Neukauf erhalten haben. Was jetzt noch fehlt, sind legale Versionen der restlichen Software. Mit Freier Software kann man seinen Rechner kostenlos und legal mit besten Programmen ausstatten.
Wenn man Software schnell benötigt, erspart man sich das mühselige Suchen auf Warezseiten (auf denen die Files sowieso mal wieder down sind), sowie das anschließende Suchen nach Keygeneratoren oder Cracks um die Werbung zu entfernen oder die Programme illegal frei zu schalten. Außerdem sind die illegal besorgten Programme recht häufig mit Malware (Würmer, trojanische Pferde) und Viren behaftet. Stattdessen geht man einfach auf die Webseiten der Open Source Projekte und zieht sich die neueste Version des Programms mit voller Geschwindigkeit direkt vom Server und kann sich sicher sein, keinen Schädling geladen zu haben.
Oftmals ist freie Software wesentlich besser als kommerzielle, da die Programmierer die Entwicklung solcher Software als Hobby betreiben und deshalb erst recht mit Herzblut drangehen.
Den Quelltext von Open Source Programmen kann jeder einsehen. Es gibt also keine Überraschungen, dass, wie bei Microsoft, Programme nach Hause telefonieren. Außerdem werden Fehler im Quelltext schneller gefunden und beseitigt. Also ist freie Software stabiler und sicherer. 90 % der Leute benutzen Programme von Mircosoft. Wenn nun Sicherheitslücken in Outlook, im Media Player oder im Internet Explorer entdeckt werden, ist es ein Leichtes, mit neu geschriebenen Viren einen großen Teil der Computer weltweit zu erreichen. Wenn man jedoch andere Programme als diese Standards benutzt, ist man für solche Lücken nicht anfällig. Ergo ist Freie Software sicherer. Viele der Programme besitzen wesentlich mehr Features oder sind komfortabler und bauen auf neueren Technologien auf, als ihre zu bezahlenden Pendants. Das beste Beispiel ist der integrierte PDF-Export in Open Office oder die Unterstützung von CSS 2.0 im Mozilla Firefox.
Bei kommerzieller Software muss man nicht nur für das Programm selbst, sondern auch für jedes Programmupdate oder jede neue Programmversion erneut bezahlen, wenn man die neuen Funktionen / Sicherheitsupdates nutzen möchte. Das entfällt bei freier Software komplett, will man sofort die Vorteile der Weiterentwicklung nutzen. Außerdem benötigt man für jeden Rechner keine eigene Lizenz, sondern hat die Freiheit, das Programm auf beliebig vielen Rechnern zu installieren.
Die Interoperabilität ist bei freier Software generell höher, da Schnittstellen / Formate von jedem eingesehen und benutzt werden können. Bei proprietärer (urheberrechtlich geschützter) Software sind die Firmen meist bestrebt, die Interoperabilität zu verhindern, um die Konkurrenz vom Markt auszuschließen. Beispielsweise kann von drei bekannten unfreien Abspielprogrammen für Mediendaten (Windows Media Player, Quicktime von Apple, Real Player) jeder nur sein eigenes Dateiformat verarbeiten.
Und zu guter Letzt möchte ich als Argument ein Zitat von Linus Torvalds (dem Erfinder von Linux) bringen:
Software is like sex : it's better when it's free.
Und nun „habe fertig...!"
Viel Spaß auf Freesoftpage!
J.B. |